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Field Robot Junior am 12. Juni 2008 Drucken
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Ratsgymnasium erfolgreich beim

  Feldroboter-Wettbewerb

 

Gleich vier Pokale konnten die Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums vom "Field Robot Event Junior" der FH am Wallenhorster Gruthügel mit nach Hause nehmen:

gewinner56klein.jpgDas Team „Die altrömischen Roboter" mit Aaron Asman, Daniel Ehrmanntraut und Jan Berstermann (alle Kl. 5) gewann mit ihrem Roboter, der autonom ohne Fernsteuerung die fünf olympischen Ringe zeichnen konnte, in der Kategorie „Freestyle" einen Pokal für den zweiten Platz. „JTBN" mit Benedikt Neumann (Kl. 6) und Philipp Riepe (Kl. 8) landeten mit der „Automatischen Einparkhilfe für Frauen", ebenfalls beim „Freestyle", auf dem dritten Platz.

 

Beide Teams stammen aus der Robotik-AG, die außerdem noch mit fünf weiteren Teams antrat:

RoboRats A: Michael Bertram und Michael Collenberg (beide Kl. 11)

RoboRats B: Lea Ahrens (Kl. 11)

RoboStylers: Janis Andrae, Jan Henrik Klenen, Julius Rückin (alle Kl. 5)

Robotina: Anne-Sophie Schröder, Franziska Rückin (beide Kl. 5)

Rasuro: Malte Lindenmeyer, Nicolai Lindhorst, Julius Pilatus, Simon Schwolow (alle Kl. 8)

 

Neben den altbewährten "Robotik-Experten" trat auch ein TIAG-Team an, diesmal nicht mit einem Taschenrechner, sondern mit im Kinderzimmer längst verschüttet geglaubten Exemplaren der alten Lego-Generation RCX.

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Dass diese Oldtimer keineswegs den Vergleich mit ihren modernen Nachkommen NXT und anderen Robotern scheuen müssen, bewiesen die vier (Mathis Block, Lennard Bredenkamp, Konstantin Hobuß, Philipp Strohkirch (Kl. 12/13)) in der zentralen Kategorie „Korridor", in der - schon ähnlich wie bei der inoffiziellen Feldroboter-Weltmeisterschaft an den nächsten Tagen - Maispflanzen (allerdings hier künstliche) ohne Steuerung des Roboters durchfahren werden mussten. Darin belegten sie den dritten Platz und erhielten einen beachtenswerten Pokal.

 

Das Team TIAG erhielt zusätzlich einen ersten Preis („Special Price") für das beste Roboter-Design, da neben den üblichen Legosteinen geschickt auch weitere Materialien, wie z. B. zwei Löffel und an den Mais farblich angepasste Fühler, verbaut worden sind.

 

Wer sich für den Field-Robot-Junior-Wettbewerb interessiert (eine Neuauflage gibt es vermutlich 2009 ...), der kann jetzt die drei verschiedenen Kategorien, in denen Preise vergeben wurden, nachlesen:

 

 

Task 1: Entlangfahren einer Linie („Linie")

 

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Im TASK 1 muss der Roboter dem Verlauf einer weißen Linie folgen. Diese Linie hat eine Breite von ca. 1-2 cm. Die kleinste zu durchfahrende Kurve innerhalb dieser Strecke hat einen minimalen Kurvenradius von nicht unter 10cm. Der umgebende Boden ist in einem Bereich von mindestens 15 cm jeweils links und rechts der Linie schwarz eingefärbt. Die Strecke ist im ersten Abschnitt (etwa 2/3 der gesamten Strecke) völlig eben und ohne jegliche Steigung. Im zweiten Abschnitt sind leichte Unebenheiten eingebaut, deren Steigung maximal 1cm Höhe auf 20cm Strecke beträgt. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt ca. 10 m und ist als in sich geschlossener Kurs aufgebaut.

Bewertung:

Die Punktevergabe erfolgt nach gefahrener Strecke, die innerhalb einer festgelegten Zeit (z.B. 2 min) zurückgelegt wurde. Aufgrund des geschlossenen Parcours ist es möglich, mehrere Runden innerhalb dieses Zeitfensters zu fahren. Die Bewertung der Teilstrecken erfolgt so, dass für den ersten leichteren Abschnitt (ca. 2/3 der Gesamtstrecke) und für den zweiten schwereren Abschnitt (ca. 1/3 der Gesamtstrecke) gleich viele Punkte verteilt werden.
Wenn der Roboter während der Fahrt berührt oder umgesetzt wird, werden Strafpunkte von den bereits erreichten Streckenpunkten abgezogen. Jedes Team erhält die Möglichkeit, zwei Läufe in diesem Task zu absolvieren.

 

Task 2: Entlangfahren einer durch Banden und künstlichen Maispflanzen seitlich begrenzten Strecke („Korridor")

 

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Im TASK 2 muss der Roboter dem Verlauf einer seitlich begrenzten Strecke folgen, die eben und ohne jegliche Steigung ist. Im ersten Abschnitt besteht die seitliche Begrenzung aus Banden, die eine Höhe von mindestens 25 cm und einen Abstand von etwa 75 cm zueinander haben. Der zweite Streckenabschnitt wird seitlich durch künstliche Maispflanzen begrenzt. Diese Maispflanzen haben eine Höhe von ca. 35cm und sind in einem Versatz von etwa 10cm zueinander angeordnet. Die Reihenbreite beträgt ebenfalls 75cm. Im hinteren Streckenabschnitt können vereinzelt Pflanzen auf der linken oder rechten Seite fehlen.

Die Gesamtlänge dieser Strecke beträgt ca. 15 m und ist wie in Task1 als in sich geschlossener Kurs aufgebaut. Jedes Team erhält die Möglichkeit, zwei Läufe in diesem Task zu absolvieren.

Bewertung:

Die Punktevergabe erfolgt nach gefahrener Strecke, die innerhalb einer festgelegten Zeit (z.B. 2 min) zurückgelegt wurde. Aufgrund des geschlossenen Parcours ist es möglich, mehrere Runden innerhalb dieses Zeitfensters zu fahren. Die Bewertung der Teilstrecken erfolgt so, dass für den ersten leichteren Abschnitt (ca. 2/3 der Gesamtstrecke) und für den zweiten schwereren Abschnitt (ca. 1/3 der Gesamtstrecke) gleich viele Punkte verteilt werden. Der Roboter darf während der Fahrt sowohl die Banden als auch im zweiten Streckenabschnitt die Maispflanzen berühren.

Wenn der Roboter während der Fahrt berührt oder umgesetzt wird, werden Strafpunkte von den bereits erreichten Streckenpunkten abgezogen.

 

„Freestyle"

Im Freestyle-Wettbewerb könnt Ihr die besonderen Fähigkeiten Eures Roboters demonstrieren - ganz egal ob es um Landtechnik oder um andere Bereiche geht. Hauptsache die Demonstration ist originell und kreativ. Ihr habt außerdem die Möglichkeit, den Zuschauern vor bzw. während der Vorführung kurz ein paar Erläuterungen zu geben. Bei Bedarf kann Eure Vorführung auch auf einem echten Maisfeld vorgenommen werden.

Bewertung:

Die Bewertung wird von einer Jury vorgenommen, die alle Teilnehmer begutachtet.

 

Platzierung

Es werden bei jedem einzelnen Task die besten drei Teams platziert. Der Gesamtsieger des Field Robot Event Junior wird aus den Platzierungen von Task1 und Task2 errechnet.
Zusätzlich wird ein Preis für das beste Roboter-Design durch die Jury vergeben.

 

Cullmann/Marquard

 
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